Volksbank Eifel macht ihre Führungskräfte mit der ADG umsetzungsstark

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Strategieprozesse von Unternehmen sind komplex. Neben der Steuerung dieser Prozesse kommt es vor allem darauf an, wie Mitarbeiter mit Veränderungen umgehen. Die Volksbank Eifel hat sich dafür entschieden, ihre Führungskräfte aktiv und individuell dabei zu unterstützen, Veränderungen konsequent umsetzen zu können – mit der Transferstärke-Methode®, begleitet durch die ADG.

Um den Strategieprozess der Volksbank Eifel wirksam zu begleiten, wendet die Bank verschiedene Methoden und Tools der Organisationsentwicklung an. „Damit die verschiedenen Maßnahmen und neuen Konzepte aber nicht nur reine Theorie bleiben, sondern auch tatsächlich im Alltag der Bank in Wirkung kommen, haben wir uns dafür entschieden, unsere Führungskräfte mit der Transferstärke-Methode® zu unterstützen“, so Johannes Habscheid aus dem Strategie- und Innovationsmanagement der Volksbank Eifel. „Und das mit einer großen, positiven Resonanz.“

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Johannes Habscheid, Strategie- und Innovationsmanagement Volksbank Eifel

Alle Führungskräfte der Bank durchlaufen das Programm, das die ADG individuell für das Institut entwickelt hat. „Trotz aller Technik, Prozessoptimierung und digitalen Möglichkeiten: am Ende sind es doch die Menschen, die den Unterschied machen“, so Tanja Gröber. Sie ist im Bereich ADG Individual als Veränderungs- und Transformationsbegleiterin tätig.

„Wir haben in unserem Haus festgestellt, dass es uns nicht an Ideen mangelt“, sagt Habscheid. „Vielmehr stellt häufig die Umsetzung von Veränderungen ein Problem dar.“ Hier setzt die Transferstärke-Methode®, entwickelt von Professor Axel Koch, der aktuell an der Hochschule für angewandtes Management Führungskräfte lehrt, an.

Der Begriff Transferstärke beschreibt die persönliche Kompetenz, Lern- und Veränderungsimpulse selbstverantwortlich, erfolgreich und nachhaltig in die Praxis umzusetzen. Die Transferstärke-Methode® hilft dem Einzelnen genau zu erkennen, wie er grundsätzlich seine Lern- und Veränderungskompetenz verbessern und dies auch in seine Führung übertragen kann. „Bei dieser individuellen Strategieentwicklungs-Unterstützung bearbeiten Führungskräfte ihre persönlichen und erfolgskritischen Themen und lernen, ihre Veränderungsziele in Erfolge umzusetzen“, erläutert Gröber.

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Christian Pauly, Bereichsleiter Unternehmensmanagement Volksbank Eifel

Gestartet ist die ADG mit dem Programm im Juni 2018. Das Konzept wurde den Führungskräften zunächst vorgestellt. Danach begann die individuelle Führungskräftebegleitung über insgesamt drei Monate mit Auswertungs- und Reflexionsgesprächen durch Coaches der ADG. Den Abschluss bildet ein Review mit einer Analyse und Bewertung im Dezember dieses Jahres.

Diese individuelle Stärkung komme dem Erfolg des gesamten Unternehmens zugute, weiß Christian Pauly, Bereichsleiter Unternehmensmanagement und Teamleiter Strategie- und Innovationsmanagement der Volksbank Eifel. „Viele Führungskräfte sahen das Programm zu Beginn noch kritisch. Heute wird es von einem Großteil als ein wertvoller Entwicklungsschritt gesehen“, berichtet Pauly. „Auch die Mitarbeiter nehmen die Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung positiv auf und erkennen den Mehrwert des Konzepts.“ Tanja Gröber ergänzt: „Wirksame Führungskräfteentwicklung ist mehr als nur ein bisschen Weiterbildung. Es ist ein kontinuierlicher Prozess von Befähigung.“

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Tanja Gröber

Dipl.-Pädagogin Univ.
Veränderungs- und Transformationsbegleiterin

Transferstärke-Methode ® nach Professor Axel Koch

Die von Professor Axel Koch wissenschaftlich entwickelte Transferstärke-Methode gehörte zu den Preisträgern des Deutschen Weiterbildungspreises 2011. Sie fördert den Lerntransfer und stärkt die Veränderungskompetenz.

Dabei wird die Transferstärke von vier Faktoren beeinflusst: Offenheit (Bin ich bereit, mich zu verändern und mich auf Lernimpulse einzulassen?), Selbstverantwortung für den Umsetzungserfolg (Kümmere ich mich aktiv um die Umsetzung des Gelernten?), Rückfallmanagement im Arbeitsalltag (Bleibe ich am Ball, um neue Gewohnheiten zu schaffen?) und positives Selbstgespräch bei Rückschlägen (Kann ich mich gut motivieren, weiterzumachen, auch, wenn nicht gleich alles auf Anhieb klappt?). Auch ein unterstützendes Umfeld spielt eine Rolle.