4. GENOhackathon in München – Innovative Ideen für die genossenschaftliche Welt entwickelt

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Einzigartige Ideen und beeindruckende Prototypen haben die 85 Teilnehmer des 4. GENOhackathons, zu dem die ADG, die DZ BANK Gruppe sowie die Fiducia GAD IT AG Mitte Januar in München eingeladen hatte, entwickelt. Intensiv haben sie in kleinen Teams – bestehend aus Bankern, Software-Entwicklern und FinTechs aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe – gearbeitet, um innovative Ideen und Prototypen zu entwickeln, die neue Geschäftsmodelle für die Zukunft darstellen oder aktuelle Kundenprobleme lösen können. Am Ende schafften es fünf Teams, die Jury von ihren Ideen zu überzeugen und sich damit ein Sponsoring zu sichern.

Viele denken bei einem Hackathon an ein Event, bei dem sich eine Gruppe von Programmieren ein Wochenende lang konspirativ in abgedunkelten Räumen trifft und Code entwickelt. Aber auch wenn der Hackathon seine Ursprünge im Programmierumfeld hat, so waren beim 4. GENOhackathon nicht nur „Coder“ eingeladen, sondern alle, die eine Idee oder eine konkrete Problemlösung für ihre Bank haben, diese weiterentwickeln wollen und bereit sind, unter Zeitdruck, in heterogenen Teams und mit ungewissem Ergebnis an ihrem Thema zu arbeiten.


Was passierte beim 4. GENOhackathon?

Idealerweise bringen die Teilnehmer zum Hackathon neben einer Idee, die geeignet ist, ein Problem in ihrer Bank zu lösen, eine große Portion Leidenschaft und Veränderungsbereitschaft mit. So war es auch beim 4. GENOhackathon in München, bei dem rund 40 Ideen eingereicht worden waren. 30 davon wurden unmittelbar zu Beginn von den Ideengebern „gepitcht“ und anschließend nach dem demokratischen Prinzip zwölf ausgewählt, die in den folgenden Tagen intensiv weiterentwickelt und schließlich vor der Jury gepicht wurden. 


Whats in for me? Spiel, Spaß, Spannung – und ein echtes Lernerlebnis!

Nach der Teamfindung starteten die Teilnehmer sofort mit der Ausarbeitung ihres Themas. Schließlich ging es darum, die Jury am letzten Tag mit einem einzigartigen Konzept, einem echten Prototypen und einem tragfähigen Business Case zu überzeugen, um einen von maximal fünf Sponsorings von den Jurymitgliedern zu erhalten. Eine ambitionierte Aufgabe – und ein echtes Erfolgserlebnis zum Thema Netzwerken und agiles Arbeiten.


Die Gewinner des 4. GENOhackathons

VR-Mein-Nachlass hat eine Art Robo-Advisor für die Nachlassregelung entwickelt. Hier wird der Kunde gezielt auf das Thema Nachlassregelung angesprochen und bekommt neben dem analogen Nachlass auch Hinweise auf die digitale Nachlassregelung präsentiert.

VR Taler möchte die Kapitalbeschaffung für Unternehmen auf Basis des Initial Coin Offering Verfahrens (ICO) erleichtern. Dabei sollen mittels Blockchain-Technologie digitale Wertmarken (Tokens) erzeugt werden, die untereinander gehandelt werden können.

VR-Marktschwärmer soll als regionale E-Commerce-Plattform lokale Produktanbieter mit Kunden in der Region verzahnen. Die Vermarktungsplattform kann den VR-Banken als White-Label-Lösung zur Verfügung stehen.  

Blockchain Fördermittel: Bei der Vergabe von Fördermitteln gibt es viele Schnittstellen und zahlreiche Beteiligte. Das verlangsamt den Prozess. Durch die Nutzung der Blockchain zum zentralen Datenaustausch unterschiedlicher Banken bei der Vergabe von Fördermitteln kann dies vereinfacht und beschleunigt werden.  

VR-Erfolgsgründer ist ein genossenschaftliches Portal für Gründer, das sowohl wichtige Informationen als auch Finanzierungsmöglichkeiten vermittelt.


Wie geht es weiter?

Im nächsten Step sind die Gewinner-Teams zu einer zweitägigen Innovationswerkstatt auf Schloss Montabaur eingeladen, die die ADG ausrichten wird. Hier haben sie die Möglichkeit, unter Begleitung von Innovationscoaches ihre Ideen zu validieren und über Kundeninterviews erste Markttests durchzuführen. Einen genauen Termin sowie weitere Informationen erhalten Sie in einem unserer nächsten Newsletter. 

Ihre Ansprechpartnerin

Anne Neuroth

Betriebswirtin (VWA)
Portfolio Owner - Development & Transformation