Genossenschaftsidee als Kulturerbe der Menschheit: ADG erhält Duplikat der UNESCO-Urkunde

Die ADG beherbergt ab sofort ein Duplikat der UNESCO-Auszeichnung der Genossenschaftsidee als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Werner Böhnke und Josef Zolk, Vorstände der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, überreichten die Urkunde heute auf Schloss Montabaur der ADG-Vorstandsvorsitzenden Yvonne Zimmermann und Vorstandsmitglied Arno Marx. 

Die Urkunde wird einen festen Platz im Gästehaus Coblenz in der neu erschaffenen genossenschaftlichen Dialogwelt zu den Wurzeln und Potentialen der Genossenschaftsidee erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass das Duplikat der UNESCO-Urkunde unseren ADG-Campus bereichern wird“, sagte Yvonne Zimmermann. „Anlässlich des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Jahr 2018 und der Aufnahme der genossenschaftlichen Idee auf die Liste des Immateriellen Kulturgutes der Menschheit möchten wir dazu beitragen, Seminarteilnehmern, Geschäftspartnern und Gästen von Schloss Montabaur die genossenschaftliche Philosophie, ihre Werte und Wurzeln näher zu bringen. So erfüllen wir unsere GenoMission, den Auftrag der UNESCO, das Wissen über dieses wirtschaftsethische Modell weiter zu vertiefen und zu verfestigen.“

In einer einzigartigen Sammlung aus rund 1.000 Zeichnungen des Dialogarchitekten® Hans-Jürgen Frank zeigt die ADG im Atrium ihres Hauses Coblenz Themenspuren zu den Wurzeln von Genossenschaften. Grundlage der Zeichnungen waren intensive Workshops mit 150 genossenschaftlich arbeitenden Führungskräften. Sie wurden gefragt nach dem Potential des genossenschaftlichen Gedankens und Handelns und der Rolle der Genossenschaften in der Gesellschaft heute und in Zukunft.

Die im Dialog gefundenen Antworten wurden als Metaphern und Visualisierungen erfasst und in einem einzigartigen genossenschaftlichen Denk- und Inspirationsraum zusammengeführt, der sich mit jedem Besucher verändert. Denn alle Gäste sind ausdrücklich eingeladen, Themen, die sie berühren, mit eigenen Zeichnungen und Texten zu kommentieren und somit eigene genossenschaftliche Ideen und Spuren zu legen.

Die genossenschaftliche Dialogwelt wird in Kürze um einen Raum mit genossenschaftlichen Lösungsansätzen auf dem Schlossgelände erweitert werden. Interessierten Unternehmen und Organisationen wird die Dialogwelt auch als „digitale Wanderausstellung“ zur Verfügung stehen. Besucherführungen auf Anfrage.

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Peter Sahl
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