SB118-0928 : Agile Organisation: Strukturen schaffen für den Umgang mit Unvorhergesehenem

Agile Organisation: Strukturen schaffen für den Umgang mit Unvorhergesehenem

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Führungskräfte und Spezialisten aus den Bereichen Unternehmensentwicklung, Organisation, Prozess-, Projekt- und Personalmanagement

Lernen Sie für die Veränderung von agilen Organisationsstrukturen die beiden Methoden „Design-Thinking“ und „Scrum“ kennen!

Zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit der Märkte und Umfelder von Unternehmen benötigen schnelle Entscheidungen. Klassische Unternehmensstrukturen der Aufbauorganisation und ihre Führungsmodelle stoßen dabei oft an Grenzen.

Aufgrund steigender interner Koordinations- und Kommunikationsaufwände, interner Spezialaktionen oder mangelnder Kapazitäten oder Motivation ist es schwer, Entscheidungen, die kritisch für den Markterfolg sind, zeitnah zu treffen.

Ein agiles Unternehmen hat Organisationsformen, die es ermöglichen, in einer unvorhersehbaren Umwelt bessere und schnellere Entscheidungen als ihre Wettbewerber zu treffen. Im Gegensatz zu hierarchischen oder Matrixorganisationen vermeidet die agile Organisation Arbeitsteilung oder Differenzierung im Wertschöpfungsprozess. Sie legt mehr Wert auf die Fragen, welche wertschöpfenden Tätigkeiten notwendig sind, um die Marktbedürfnisse zu befriedigen, und wie ein autonomes Team die dazugehörigen Aufgaben erledigen kann.

In diesem Workshop experimentieren wir mit den agilen Methodiken „Design-Thinking“ und „Scrum“ und dem Prinzip der Selbstorganisation, um Prototypen für die Veränderung von agilen Organisationsstrukturen zu entwickeln.

Ihr Nutzen als Teilnehmer:

  • Sie erleben, welche Chancen und Risiken das Thema „Selbstorganisation“ mit sich bringt. Sie können somit entscheiden, welcher Arbeitsstil zu Ihnen und Ihrem Haus passt.
  • Sie erleben und erlernen die Methoden „Design-Thinking“ und „Scrum“ anhand reeller Fragestellungen und Herausforderungen. 
  • Sie entwickeln einzelne Prototypen zur Herangehensweise in Veränderungsprozessen.
  • Sie können verschiedene Modelle zur Bearbeitung unterschiedlicher Ausgangssituationen diskutieren.
  • Es gelingt Ihnen künftig besser zu entscheiden, welche Weichen Sie stellen sollten, um die Transformation hin zu einer agilen Organisationsstruktur einzuleiten.
  • Sie können eigene Projekte aus Ihrem Haus mitbringen und bearbeiten. Durch „Learning by Doing“ im Seminar erhalten Sie unmittelbar Feedback zu Ihrem Entwicklungsstand und profitieren somit vom unmittelbaren Bezug in Ihre Unternehmenspraxis.

Inhaltsschwerpunkte:

  • Das Prinzip „Selbstorganisation“
  • Die Renaissance der Gruppendynamik im Zeitalter der Digitalisierung
  • Gruppendynamische Modelle
    • Phasenmodell der Gruppendynamik
    • Themenzentrierte Interaktion als Framework zur Gestaltung von Selbstorganisation
  • Spannungsfelder: Organisationsstrukturen aus der Zeit der Industriekultur
  • Einführung in die agilen Methoden des Projektmanagements
    • Design-Thinking
    • Scrum
    • Prototypen (Praxistests)
  • Transfer der Erkenntnisse aus der Selbstorganisation
  • Experimentieren mit den agilen Methoden und deren Auswirkungen auf die Organisationsstrukturen
  • Spannungsdreieck: Regulierung, Kosten- und Innovationsdruck

Ihre Dozenten:

Frank H. Baumann-Habersack (B.A.) ist Miteigentümer der Unternehmensberatung Goldpark AG in Frankfurt/ Main und dort als Vorstand tätig. Seine Spezialgebiete sind die Begleitung konfliktreicher Transformationsprozesse, Mediationen von Geschäftsleitungs- und Aufsichtsratsgremien sowie Leadership-Themen. Er arbeitete zuvor als Führungskraft, Projektleiter und interner Berater in unterschiedlichen Branchen.

Daniel Bormann verfügt über Erfahrung im Personalmanagement sowie Begleitung von Veränderungsprozessen. Bereits während seines Studiums der Organisationssoziologie sammelte er Erfahrungen in einem Personal- und Organisationsentwicklungsunternehmen. Danach arbeitete er bei einer Unternehmensberatung. Seit Januar 2011 ist er bei der Goldpark AG tätig.


 
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