Kienbaum-Studie: Führungskräfte müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln

Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskräften wird zukünftig noch stärker an Bedeutung gewinnen als heute schon. Zu diesem Ergebnis kommt die "Future Management Devolpment Studie 2017", die die Personalberater von Kienbaum durchgeführt haben. Grund hierfür seien Herausforderungen wie die Digitalisierung, die Notwendigkeit, mit unsicheren und sich schnell verändernden Situationen umzugehen, aber auch die Aufgabe, Mitarbeiter bei der Bewältigung der rapiden Veränderungen in und um Unternehmen zu unterstützen. Um diese Herausforderungen meistern zu können, müssten Führungskräfte die Bereitschaft mitbringen, kontinuierlich zu lernen, so Kienbaum.

"Ein Ausruhen auf bisherigen Erfolgen oder Berufserfahrung und auf dem bisher erreichten Level an Expertise und Kompetenz wird auf lange Sicht unweigerlich zum Scheitern führen", schreiben die Personalberater dazu. Um dies zu verhindern, müssten Unternehmen "nachhaltige Lern- und Entwicklungskulturen" entwickeln, da der unternehmerische Erfolg von der "Fähigkeit des individuellen und organisationalen Lernens" abhänge.

Ausgehend von dieser These wollte Kienbaum wissen, wie das Management Devolpment der Zukunft aussehen soll und welche Maßnahmen Führungskräften aktuell bereits in ihren Unternehmen angeboten werden. Befragt haben die Macher der Studie dafür knapp 200 Führungskräfte von der höchsten bis zur mittleren Ebene.

Studien-Ergebnisse lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen

Herausgekommen sind dabei fünf Kernpunkte:

  1. Die Lern- und Veränderungsbereitschaft von Führungskräften gewinnt zunehmend an Bedeutung. So sehen die Befragten einen wachsenden Bedarf an Führungskräfteentwicklung auf allen Ebenen.
  2. Strategie-orientiertes Transformationsmanagement wird zur Kernkompetenz für das Topmanagement. Als die drei wichtigsten Qualifizierungsthemen identifiziert die Studie Change- und Transformationsmanagement, strategische Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung.
  3. Den Umgang mit Widersprüchen und Veränderungen, also ein angemessenes Change- und Transformationsmanagement, zählen die Studienteilnehmer zur wichtigsten Managementkompetenz.
  4. Sogenannte digi-loge Trainings also eine Mischung aus analogen und digitalen Trainingsformaten – werden die Zukunft bestimmen. Auf Ebene des Topmanagements werden digitale Formate zwar hinzukommen, analoge Formate wie Coachings oder Workshops werden aber nicht vollständig ersetzt werden. Auf anderen Managementebenen verdrängen digitale Formate dagegen immer mehr die analogen bzw. es werden Mischformen genutzt.
  5. Die Zeit der generalisierten Management-Trainings scheint vorbei zu sein. Das Topmanagement setzt auf spezialisierte
    High-End-Angebote auf internationalem Niveau, am liebsten von breit aufgestellten Development-Anbietern.

Führungskräfte-Entwicklung bei der ADG

Die ADG unterstützt Führungskräfte mit ihren verschiedenen Formaten bei der laut Kienbaum-Studie zunehmend wichtiger werdenden kontinuierlichen Weiterentwicklung. Dabei bauen die ADG-Qualifizierungsprogramme aufeinander auf, sodass sich (angehende) Führungskräfte systematisch weiterentwickeln und so stetig neue Kompetenzen aufbauen können. Dabei werden die analogen Präsenzen durch digitale Formate bzw. Lernmedien ergänzt.

Weitere Informationen zu den ADG-Managementprogrammen für (zukünftige) Führungskräfte erhalten sie per Klick auf die untenstehenden Veranstaltungen. Gerne berät Sie aber auch Carina Arndt zu den einzelnen Programmen, deren Inhalte sowie generell zu den Möglichkeiten der Führungskräfteentwicklung bei der ADG.

VeranstaltungDatumZielgruppeArt der VeranstaltungVeranst.-Nr.
2018-09-10 00:00:00.0Führungskräfte
Vorstände/Geschäftsführung
SeminarSB420-0012
 

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