Volksbank RheinAhrEifel ist „Premier-Bank 2018“

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Die Volksbank RheinAhrEifel eG ist von der Oskar-Patzelt-Stiftung in Berlin beim Großen Preis des Mittelstandes als „Premier-Bank 2018" ausgezeichnet worden. Die Genossenschaftsbank erhielt den Preis als einzige Bank deutschlandweit für ihre herausragenden Leistungen, ihr Engagement und ihre Erfolge bei Aufbau und Pflege gesunder mittelständischer Wirtschaftsstrukturen. Im ADG-Interview erklärt Vorstandsvorsitzender Elmar Schmitz, was seine Bank anders macht – und welche Rolle Weiterbildung dabei spielt!

Herr Schmitz, die Volksbank RheinAhrEifel ist mit dem Titel „Premier-Bank 2018“ ausgezeichnet worden. Warum haben Sie diesen Titel erhalten?

Zunächst einmal freuen wir uns sehr über diese besondere Auszeichnung, die wir mit großer Dankbarkeit entgegengenommen haben. Als Genossenschaftsbank gehören wir unseren rund 96.000 Mitgliedern. Ihre Förderung steht bei allem, was wir tun, im Fokus. Das unterscheidet uns von anderen Banken. Wir leben Nähe und Mitbestimmung. Genau diese Eigenschaften hat auch die Jury der Oskar-Patzelt-Stiftung in ihre Bewertung mit einbezogen.

Denn als einziger Wirtschaftspreis Deutschlands betrachtet der Große Preis des Mittelstandes neben den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen auch das Unternehmen als Ganzes, wie nachhaltig und zukunftsorientiert es aufgestellt ist. Im Fokus stehen dabei Themen wie die Schaffung bzw. Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, das Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.

Bei uns hat das Gesamtpaket offensichtlich gestimmt. Hinzu kommt: Für diesen besonderen Preis kann man sich nicht selbst bewerben, sondern wir wurden durch Kommunen und Verbände, Institutionen und andere Firmen in unserer Region dafür nominiert.

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Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel, Elmar Schmitz.

Wie engagieren Sie sich in Ihrer Region für den Mittelstand?

Hier sind mehrere Aspekte für uns entscheidend. Zum einen begleiten wir unsere mittelständischen Firmenkunden sehr intensiv und versorgen sie mit einem Rundum-Paket an finanzwirtschaftlichen Leistungen. Hier spielt natürlich das Thema Kreditvergabe eine wichtige Rolle. Unsere Bank gilt als verlässlicher Kreditgeber und vertrauensvoller Partner des Mittelstands. Das wird natürlich auch von den Städten und Kommunen wohlwollend wahrgenommen. Erst vor wenigen Wochen wurden wir für unsere Firmenkundenberatung von der Gesellschaft für Qualitätsprüfung ausgezeichnet. Wir sind in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen die „Beste Bank vor Ort 2018“ – eine schöne Bestätigung für unsere Beratungsqualität. Darüber hinaus zeigen wir Präsenz in den Gremien der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften, wo unsere Mitarbeit seit Jahren sehr geschätzt wird.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Förderung der Region und damit auch der Wirtschaft durch Spenden und Sponsoring. Im vergangenen Jahr haben wir knapp 800.000 Euro gespendet. Über unsere Bürgerstiftung wurden 2017 mehr als 500 Projekte realisiert. Einmal jährlich vergeben wir außerdem den „Zukunftspreis Heimat“, der mit insgesamt 25.000 Euro dotiert ist. Hier zeichnen wir Projekte aus, die unsere Heimat nachhaltig voranbringen.

Seit Anfang 2017 gibt es außerdem die Spenden-Plattform „Viele schaffen mehr“. Hier haben Vereine und Institutionen die Möglichkeit, online Spenden zu sammeln. Durch viele kleine Spenden lässt sich das jeweilige Projekt als Gemeinschaftsaktion in die Tat umsetzen. Damit bringen wir Raiffeisens Gedanken in die digitale Welt. Seit dem Start von „Viele schaffen mehr“ wurden schon mehr als 45.000 Euro an Geldern gesammelt. Auf dieses Ergebnis sind wir sehr stolz.

Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern und Kunden besonders wichtig?

Bei der Zusammenarbeit mit unseren Kunden legen wir größten Wert auf eine qualifizierte persönliche Beratung. Denn genau das unterscheidet uns von großen Geschäfts- und Internetbanken, die gerade im ländlichen Bereich kaum vor Ort Präsenz zeigen. Wir hingegen sind flächendeckend persönlich und digital für unsere Kunden da. Standardbankgeschäfte können sie in der Filiale erledigen, oder unser digitales Angebot nutzen. Wer ein Haus kaufen oder Geld anlegen will, dem stehen unsere Kundenberater, Spezialisten und Verbundpartner für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Das muss heutzutage aber nicht mehr zwingend in der Bank stattfinden. Wir sind da, wo unsere Kunden sind. Zusammenarbeit heißt für uns aber auch Mitbestimmung. Unsere Mitglieder binden wir über Kanäle wie die Vertreterversammlung oder unsere Regionalkonferenzen aktiv in Entscheidungsprozesse ein.

Wenn es um das Wohl unserer Mitarbeiter geht, engagieren wir uns seit Jahren im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Thema haben wir deshalb auch in unserem Leitbild verankert und dafür entsprechende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Seit 2012 lassen wir uns regelmäßig von der berufundfamilie Service GmbH für unsere familienbewusste Personalpolitik zertifizieren. Uns ist wichtig, dass das Thema nicht nur eine Worthülse, sondern fest in unserer Kultur verankert ist und von allen Mitarbeitern, egal ob Kundenberater, interne Bereiche oder Vorstand, auch gelebt wird. Zum Angebot gehört die Möglichkeit, seine Arbeitszeit flexibel zu gestalten, ein Job-Sharing-Pool und Teilzeitmodelle. Auch beim Thema Pflege von Angehörigen sind wir aktiv. Wir haben zum Beispiel einen Pflegeleitfaden mit Praxistipps für unsere Mitarbeiter entwickelt. Und wir erweitern kontinuierlich unser Angebot beim betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Was ist für die Zukunftsfähigkeit der Volksbanken Raiffeisen Banken aus Ihrer Sicht besonders wichtig? Welche Rolle spielt Weiterqualifizierung für Sie in diesem Zusammenhang?

Auf der einen Seite ist es wichtig, flexibel zu sein, um zeitnah auf veränderte Kundenwünsche reagieren zu können. Gleichzeitig gilt es, sensibel zu sein für Dinge und Wünsche, die Mitglieder und Kunden vielleicht manchmal auch unbewusst äußern. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, trotz unserer Größe stets nah an unseren Mitgliedern und Kunden zu sein. Das gelingt uns seit vielen Jahren über unsere Regionalmärkte sehr gut. Ein wichtiges Thema ist außerdem die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Führungskräfte, denn damit steht und fällt, wie viel Vertrauen die Kunden in uns und unsere Arbeit haben. Der ADG sind wir seit Jahren eng verbunden was das Thema Weiterqualifizierung angeht und werden es selbstverständlich auch in Zukunft sein.

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Die ADG-Mitgliederbetreuer beraten Sie gerne!Die ADG unterstützt Sie aktiv zu den Themen Innovation, Leadership und genossenschaftliche Identität mit vielfältigen und individuellen Angeboten.