Bank und Innovation

Innovation.jpg

Banken stehen heute unter dem Druck, sich zu verändern. Sie können Innovationen nicht länger vor sich her schieben und müssen einen Weg finden, um Innovationsmanagement zu etablieren und weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gastbeitrag von Kalle Peitz STARTSPRUNG

Innovationen können allerdings negativ besetzt sein. Sie verändern gewohnte Routinen, erfordern die konkrete Auseinandersetzung mit etwas Neuem, beispielsweise mit einem technischen Erfassungssystem. Ein neues System heißt Arbeit, sich neu in etwas herein denken zu müssen. Das kann Widerstand gegen Innovationen hervorrufen.

Auch im Bankenalltag begegnet man dieser Unsicherheit angesichts von Innovationen. Da Innovationen – wie jeder Veränderung – ein Unsicherheitsfaktor innewohnt, ernten sie häufig keine Jubelschreie. In einer Arbeitswelt, die zunehmend von Volatilität bestimmt ist, sind Prozesse, die bisher vorhersehbar und deshalb langfristig prognostizierbar und steuerbar waren, heute hochkomplex.

Die daraus entstehenden Herausforderungen der Digitalisierung sowie die Veränderungen auf den Märkten, erfordern ein hohes Maß an Innovationskraft von Unternehmen und Mitarbeitern. Von Bankberatern wird immer häufiger erwartet, dass sie nicht nur Experten für genossenschaftliche Beratung, sondern zugleich in der Lage sind, über die Medien Chat, Telefonie und Video einen persönlichen Kontakt zum Kunden aufzubauen. Um dies gewährleisten zu können, ist es unverzichtbar, dass alle Mitarbeiter die digitalen Bankanwendungen nicht nur beherrschen und selbst nutzen, sondern diese dem Kunden auch anbieten und erklären können. Aber selbst das reicht nicht, um wirklich innovativ zu sein. Dafür müssen aktuelles Wissen und praxisorientierte Methoden innovative Prozesse anstoßen.

Innovationsmanagement ist unverzichtbar

Um für neue Denkweisen flexibel zu bleiben und somit auch in Zukunft für nachkommende Generationen ein gefragter Arbeitgeber zu sein, ist Innovationsmanagement ein unverzichtbarer Faktor. Wer Innovationen in seinem Unternehmen aufbauen, einen Innovationsprozess etablieren oder Innovationsmanager ausbilden möchte, muss den Sprung in die agile Welt schaffen. Oft wird der erste Schritt aber schon gar nicht gemacht. Dabei können schon mit geringen Mitteln und kleinen Werkzeugen gute Ergebnisse erzielt werden. Frei nach dem Motto: Die Idee macht noch keinen Erfinder, sondern die Umsetzung. Auf diese Art und Weise kann jede Bank vom Wunsch zur Wirtschaftlichkeit und über die Machbarkeit zur Umsetzung gelangen.

Ein Beispiel für Werkzeuge, die mit kleinen Mitteln schon große Wirkung erzielen, ist Design Thinking. Dies ist eine Sammlung von Techniken verschiedenster Disziplinen, die in Kombination die Erfolgswahrscheinlichkeit und Verlässlichkeit von nutzerzentrierten Ideen erhöhen können. Dadurch werden mittlerweile einige Innovationen geschaffen, die sowohl dem Nutzer etwas bringen als auch gleichzeitig das Unternehmen wettbewerbsfähig machen. Die Arbeit mit Design Thinking setzt auf nutzerzentriertes Denken, multidisziplinäre Teams und das Bewusstsein für Freiräume.

Sie interessieren sich für das Thema Innovationsmanagement? Informieren Sie sich beim ADG-Onlinekurs:

Zielgruppe
Branche
Veranstaltungsformat
Datum

Ihr Ansprechpartner

Markus Pluta

B.A.
Team Coach - Development & Transformation

Autor

Kalle Peitz von STARTSPRUNG ist Gründer und Experte für Innovationen und Digitalisierung. Er bringt tagtäglich abstrakte Begriffe wie Omnikanalvertrieb, Innovations-management, agiles Projekt-management und Scrum Framework in die Realität des Bankenalltags.