Die Zukunft der Stadt

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In diesem Whitepaper zeigen Dr. Andreas Walker und Martin Burkhardt, wie sich Geno-Banken als Katalysator in der Stadtentwicklung positionieren können.

Schon heute wachsen in Asien, Afrika und Amerika riesige Megametropolen heran, die die Strukturen, Räume und Lebensformen der Menschen und ihrer Gesellschaft grundlegend verändern. Es stellt sich die Frage, ob und wie sich in diesen endlosen Stadtgebilden menschenwürdige Zustände herstellen lassen.

Die Herausforderungen zukünftiger Stadtentwicklung stellen sich auf mehreren Ebenen, wie der Ökologie, der Ökonomie und der sozialen Kooperation. Weiterhin spielen Politik und die Stadtgestaltung entscheidende Rollen.

Genossenschaften können hier eine entscheidende Funktion einnehmen, da sie zwischen Staat und Wirtschaft agieren und Bürgern die Möglichkeit offerieren, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. So bedarf der Stadtraum der Zukunft einer ökonomischen Ausrichtung, die sich von vornherein als ethisch versteht, um soziale Kooperationen jenseits egoistischen Individualstrebens zu ermöglichen. Sache der Politik wird es sein, die Menschen in den Städten, Stadtteilen oder Kommunen verstärkt dazu zu befähigen und einzuladen, sich aktiv an der Stadtgestaltung zu beteiligen. Die Genossenschaften können diesbezüglich als Katalysator fungieren, um integrative Stadtentwicklung zwischen Politik, Wirtschaft und Bürgern zu moderieren - mit diesen Themen beschäftigt sich das zweite Whitepaper von ADG Scientific – Center for Research and Cooperation (ARC).

Unter dem Titel Die Zukunft der Stadt erklären die Autoren Dr. Andreas Walker, M. mel und Martin Burkhardt, wie genossenschaftliche Stadtentwicklungsprozesse ablaufen können und welche guten Beispiele es bislang gibt.


Auszug aus dem Whitepaper:

„Genossenschaften als Katalysator intelligenter Stadtentwicklung"

[...] „Das Beispiel der Tübinger Südstadt zeigt, dass ein Zusammenspiel aus Politik, Städtebau, maßvoller Ökonomie und integrativer Stadtgestaltung ein Schlüssel zu Belebung und Lebensqualität in der Stadtentwicklung darstellt. Das Projekt war von Anfang an sozioökonomisch motiviert: Günstige Grundstückspreise, bauliche Dichte und kleinteilige Parzellen, die an private oder genossenschaftliche Baugruppen vergeben wurden, führten innerhalb kürzester Zeit zu einem belebten Stadtraum. In der Tübinger Südstadt werden genossenschaftliche Tugenden wie die Hilfe zur Selbsthilfe umgesetzt, auch wenn es sich bei den Baugruppen nicht ausschließlich um Genossenschaften handelt."



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Ihre Ansprechpartnerin

Viktoria Schäfer

M. Sc.
Vorstandsvorsitzende und wiss. Leiterin - ADG Scientific


Über die Autoren

Dr. Andreas Walker, M.mel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moraltheologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2018 gründete er die Projektmarke futur 1.


Martin Burkhardt ist künstlerischer Leiter des Büros für Gestaltung, Baden-Baden. Sein Fachgebiet ist Raum und Kommuikation. seit 2009 realisiert er Erlebniswelten in Genossenschaftsbanken. 2018 gründete er die Projektmarke futur 1.

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